Hochwasser in Stendal

Ich war vom 02.07.13 bis zum 04.07.13 freiwillig im Katastrophengebiet Stendal im Einsatz.

Es werden viele dramatische Schäden sichtbar, die das Wasser angerichtet hat.

Die schiere Kraft des Wassers hat ganze Straßen aufgerissen.Jetzt ist es umso wichtiger die Leute zu stützen, die so vieles verloren haben.

Ich finde es schade, dass die öffentlichen Medien keine Berichterstattung über aktuelle Entwicklungen in den Hochwassergebieten ausstrahlen. Für die Menschen ist noch lange nicht der Alltag zurückgekehrt. 

In einigen Gebieten stinkt es fürchterlich nach totem Fisch. Ganze Felder sind bedeckt mit einer schwarzen Brühe, die ein Gemisch aus Öl, Wasser und Chemikalien darstellt. Darüber hinaus schlagen sich die Menschen in den Katastrophengebieten mit einer lästigen Mückenplage herum, was auch ein Produkt der Wassermassen ist. Häuser wurden komplett leer geräumt, da nichts mehr eine Verwendung hat. Straßen sind durch die Wassermassen kaputt gegangen und sind somit weitestgehend nicht mehr befahrbar. 

Mit vielen freiwilligen Helfern habe auch Ich vor Ort mit angepackt. In diesen drei Tagen war unsere Hauptaufgabe das Grundwasser zu senken, um dadurch das Wasser in den Häusern und Gärten zu reduzieren.

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